Gewaltschutzkonzept

  

Einleitung

Die Diakonie Neckar-Odenwald ist seit mehr als 50 Jahren in allen sozialen Belangen für Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis da. Unsere hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden nehmen an unseren Standorten die Aufgabe wahr, Menschen zu begleiten, zu fördern und gemeinsam mit ihnen und für sie neue Perspektiven zu schaffen.

Wir nehmen alle Menschen bedingungslos an und unterstützen sie in leiblicher und seelischer Not. Wir leben eine weltoffene und wertschätzende Haltung. Gemeinsam mit anderen treten wir für menschenwürdige Rahmenbedingungen und eine chancengerechte, gemeinwohlorientierte Gesellschaft ein.

Wir begleiten Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, Menschen in psychischen
Ausnahmesituationen, Menschen in sozialen Krisen und anderen Notlagen. Bei uns stehen Menschlichkeit und Nächstenliebe an erster Stelle.

In diesem Rahmen liegt uns der Schutz, der von uns begleitenden Menschen und unserer Mitarbeitenden sehr am Herzen. Wir tun alles Machbare dafür, dass die Diakonie Neckar-Odenwald zu einem gewaltfreien Raum für alle dort wirkenden Menschen wird und keine grenzverletzenden Handlungen stattfinden bzw. diesen schnellstmöglich und wirkungsvoll begegnet wird.

Unser Gewaltschutzkonzept soll als Information aber auch Handreichung und als Handlungsanweisung verstanden werden. Sie erfahren darin, welche Formen von Gewalt es gibt, wie wir in der Diakonie Neckar-Odenwald mit dem Thema Gewalt umgehen und welche Hilfen und internen Ansprechpartner*innen es gibt.
Gemeinsam möchten wir eine starke Kultur der Achtsamkeit, des Respekts und der gegenseitigen Wertschätzung schaffen und leben. Dies liegt in unser aller Verantwortung.
 
Guido Zilling                                                                                    Nancy Gelb 
Geschäftsführer                                                                              stellv. Geschäftsführerin 
  

Unser vollständiges Gewaltschutzkonzept können Sie hier einsehen. 
 
Das Schutzkonzept wurde am 04.07.2025 im Aufsichtsrat des Diakonieverbandes beraten und in der Besprechung der Geschäftsführung mit der Mitarbeitendenvertretung am 21.07.2025 für den Diakonieverband verbindlich angenommen. 
  

Unsere Mitarbeitenden werden regelmäßig geschult. Insbesondere für Mitarbeitende, die regelmäßig in Einzel- und/oder Beratungssituationen mit Dritten sind, ist die Online-Schulung zum Gewalt-schutz obligatorisch. Zudem sollen Mitarbeitende an Gewaltschutzschulungen als praktische Übungseinheit teilnehmen, die durch die Diakonie Neckar-Odenwald angeboten werden. Wir nutzen die Angebote unseres Landesverbandes (Fortbildungen und Tagungen), um das Thema Gewaltschutz weiter im Blick zu behalten. Die Teilnahme an den Schulungen wird regelmäßig dokumentiert.

Wir nutzen unsere Regelkommunikation, um fortlaufend den Gewaltschutz in den Blick zu nehmen. Zu dieser Kommunikation zählen insbesondere:
- Teambesprechungen (auf allen Ebenen)
- Kollegiale Fallbesprechungen und Intervision
- Supervisionen
- Team- und Klausurtage und vergleichbare Veranstaltungen

Darüber hinaus wird das Thema Gewaltschutz in den Fachbereichen in landkreisweiten und überregionalen Austauschforen, Arbeitskreisen, Fachtagungen und Fortbildungen besprochen. Ebenfalls fachgebietsspezifisch werden Fortbildungen für besonders vulnerable Gruppen durchgeführt.

Verletzungen und Übertritte von erheblicher Bedeutung sind zu dokumentieren und der Geschäftsführung anzuzeigen. Jede*r Mitarbeiter*in ist mit dem Dienstverhältnis verpflichtet, Fehler und Missstände zu benennen bzw. sie weiterzugeben.
 
Ebenfalls werden wir durch unseren Landesverband, die Diakonie Baden, in regelmäßigen Zeitintervallen geprüft. 
  

Innerhalb unserer Einrichtung können Sie sich an die Geschäftsführung wenden. 
 
Guido Zilling 
0626192990
 
Ansprechstellen von Landeskirche und Diakonischem Werk - kostenlos und anonym 
 
 
 
Vertrauenstelefon der Landeskirche - kostenlos und anonym 
 
Telefonzeiten 
Mittwoch von 12:00 bis 13:00 Uhr 
Donnerstags von 17:00 bis 18:00 Uhr 
0800 5891629 
wibke.mueller@ekiba.de 
 
KuBuS - Kontakt / Beratung - unabhängige Stelle 
 
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat eine unabhängige und zentrale Anlaufstelle eingerichtet, um es 
Betroffenen zu erleichtern, einen Ansprechpartner zu finden, insbesondere auch für diejenigen, die sich nicht in den Landeskirchen melden wollen, in denen ihnen dieses Leid zugefügt worden ist.
 
Unabhängige Information für Betroffene sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche und der Diakonie.
Kostenlos und anonym.
 
Terminvereinbarung für telefonische Beratung
Montag von 14:00 bis 15:30 Uhr
Dienstag bis Donnerstag von 10:00 bis 12:00 Uhr
0800 5040112
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